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Im Gespräch
Welche Therapieverfahren werden in meiner Praxis angewandt?
 
Ich arbeite mit psychoanalytischen Behandlungskonzepten, weil sich diese als wirksam erweisen, um die weitgehend unbewusste Dynamik von seelischen Prozessen zu begreifen und mit Erfolg zu behandeln. Deshalb zählen sie seit Jahrzehnten zum Leistungskatalog von Krankenkassen und Versicherungen.
 
Je nach Umfang der seelischen Problematik kommen die folgenden Verfahren zur Anwendung: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Psychoanalytische Psychotherapie (im klassischen Setting auf der Couch oder modifiziert im Sitzen). Die Wahl des Behandlungsverfahrens wird ausführlich mit den Patienten besprochen.
 
Die umfassendste Herangehensweise ist die psychoanalytische Behandlung, mit 2-3 Therapiestunden pro Woche, über einen längeren Zeitraum. Dieser Ansatz macht es Patienten möglich, sich ihrem seelischen Leiden in seiner Breite und seiner Tiefe zu öffnen und es entsprechend gründlich zu bearbeiten. Sigmund Freud hat dafür den berühmten Dreierschritt formuliert vom Erinnern (krankmachender Erlebnisse und Erfahrungen), Wiederholen (problematischer, neurotischer Verhaltensweisen) und Durcharbeiten (von verdrängten, unbewussten, inneren Konflikten).
 
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine von der Psychoanalyse abgeleitete, eigenständige Behandlungsmethode, für die eine Behandlungsstunde pro Woche sich als ausreichend erwiesen hat. Hier ist die Behandlungsplanung mehr auf einen Fokus angelegt, auf einen Schwerpunkt oder Brennpunkt des (unbewussten) seelischen Krankheitsgeschehens.