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Was ist Psychotherapie?
 
In einer psychotherapeutischen Behandlung geht es darum, eine krankheitswertige Symptomatik und Problematik zu erfassen, zu verstehen und zu behandeln. Dies erfordert von einem Psychotherapeuten sowohl eine grundsätzliche Offenheit, Empathie und Akzeptanz gegenüber der Person des Patienten als auch ein fundiertes diagnostisches Wissen, woraus eine erfolgversprechende Behandlungsplanung abgeleitet werden kann.
 
Innerhalb eines sicheren professionellen Rahmens (Abstinenz) erforsche ich gemeinsam mit den Patienten die den Störungen und Symptomen zugrunde liegende seelische Dynamik. Es geht darum, unbewusste Konflikte, innere Blockaden, auch Tabus, sowie abgelehnte Selbstanteile zu erfassen und eine Sprache dafür zu finden. Wenn es gelingt, dabei aufkommende Ängste, Widerstände und Unsicherheiten zu akzeptieren und zu verstehen, wird ein therapeutischer Prozess in Gang kommen, in dem Patienten an Ich-Stärke, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl gewinnen. Sie werden weniger von ihren Ängsten gesteuert sein, sondern sich mehr als eigenständige Personen erleben, mit verbesserter Konfliktfähigkeit und Beziehungsfähigkeit. Aus solch einem veränderten Umgang mit den eigenen Konflikten, Möglichkeiten und Grenzen werden sich eine veränderte Haltung und ein verändertes Verhalten ergeben, was die Symptomatik zurückgehen lässt oder sogar überflüssig machen kann.