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Wozu Psychotherapie?
 
Nach meiner Erfahrung geht dem Entschluss, eine Psychotherapie zu beginnen, häufig ein längerer Leidensprozess voraus. Viele Lösungswege sind gescheitert, und es hat sich ein Beschwerdebild ergeben, mit sowohl körperlichen als auch psychischen Symptomen, die sich einer rein medizinisch-somatischen Behandlung entziehen.
 
Beispiele für in unserer Gesellschaft weit verbreitete psychische Erkrankungen, die in meiner Praxis behandelt werden, sind
- Angststörungen (Panikstörung, Phobien und Angstneurosen),
die sich häufig mit
- Depressionen und
- Zwangsstörungen mischen, sowie
- Essstörungen,
- psychosomatische Störungen und
- Persönlichkeitsstörungen.
 
In der Regel weisen psychische und psychosomatische Krankheiten eine längere Geschichte der Entstehung auf, mit Wurzeln in Kindheit und Jugend. Wenn einschneidende Erlebnisse aus der jüngeren Vergangenheit seelisch nicht bewältigt werden konnten, spricht
man von
- Anpassungsstörungen, die in
- posttraumatische Belastungsstörungen übergehen können,
wenn sie unbehandelt bleiben.
 
Häufig gibt es für den Ausbruch oder die Entstehung von psychischen Erkrankungen entweder eine auslösende Situation (z.B. Verluste, Kränkungen und Enttäuschungen) oder eine allmähliche Ansammlung von Belastungen und Konflikten, die seelisch nicht mehr bewältigt werden können (z.B. chronische Überforderungen, die in eine Erschöpfungsdepression, in ein Burnout, münden können). Eine medikamentöse Mitbehandlung durch einen Arzt kann je nach Schweregrad erforderlich sein.
 
Nicht alle psychischen bzw. psychisch bedingten Erkrankungen sind ambulant behandelbar. Manche erfordern zuerst eine stationäre Behandlung, z.B. bei Alkohol- und anderen Suchtkrankheiten, und auch bei akuten Psychosen und Borderline-Störungen.